Manchmal braucht es einfach einen Aufstrich, der mehr kann als „nur“ cremig sein – einer, der richtig Tiefe hat, würzig, rauchig und so herzhaft, dass er schon fast wie eine kleine Mahlzeit wirkt. Unser rauchiger Umami-Aufstrich bringt genau das: Röstaromen, eine Portion Pflanzenpower und jede Menge Geschmack. Ob als kräftige Basis fürs Roggenbrot, als Highlight im Sandwich oder als Dip zu frischem Gemüse – dieser Aufstrich ist ein echter Allrounder und zeigt, wie spannend pflanzliche Küche sein kann.
250 g Räuchertofu
1 mittelgroße Zwiebel
3 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl
1 EL Dattelcreme
1 EL Paprikapulver edelsüß
150 g gekochte Kidneybohnen oder rote Linsen
50–100 ml milde Gemüsebrühe
30 g weißes Mandelmus (oder eingeweichte Kürbiskerne)
2 EL Apfelessig
3 TL getrockneter Oregano
1 TL Paprikapulver rosenscharf
1 TL geräuchertes Paprikapulver
2 EL Sojasauce
2 EL Hefeflocken
frisch gemahlener Pfeffer
Ofen vorheizen – 180 °C Umluft/Grill.
Tofu vorbereiten – In 2 cm große Würfel schneiden.
Aromabasis mischen – Zwiebel in Spalten schneiden. Mit Knoblauch, Tofu, 1 EL Olivenöl, Dattelcreme und Paprikapulver vermengen.
Rösten – Alles auf ein Backblech geben und 15 Minuten rösten, bis Zwiebeln gebräunt und der Tofu leicht knusprig ist.
Mixen – Kidneybohnen/Linsen mit Gemüsebrühe, Mandelmus, Essig, Oregano, den restlichen Gewürzen, Sojasauce, Hefeflocken und 1 EL Öl cremig pürieren.
Tofu-Mischung unterheben – Geröstetes Blechgemüse samt Flüssigkeit zugeben und nur grob mixen, sodass eine stückige, rustikale Konsistenz bleibt.
Abschmecken & ziehen lassen – Mit Sojasauce und Pfeffer verfeinern, mindestens 2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.
Wer es milder mag, reduziert die Gewürzmenge.
Sehr lecker auf getoastetem Roggenbrot mit Essiggurken, roten Zwiebelringen und Rettichsprossen.
Räuchertofu und Hülsenfrüchte liefern reichlich pflanzliches Eiweiß. Hefeflocken und Sojasauce verstärken den Umami-Geschmack, während Mandelmus gesunde Fette beisteuert – ein kraftvoller Aufstrich, der lange satt macht.